In tiefer Trauer nimmt die Goslarer Feuerwehr Abschied von Oberbrandinspektor Hans-Joachim Oberbeck. Plötzlich verstarb unser Kamerad Achim. Langjähriges Mitglied, Freund, Kamerad und immer zur Stelle. Wir sind tief betroffen und in Gedanken bei seiner Frau Christiane und seinem Sohn Dennis.
„Achim war über viele Jahre ein geschätzter und angesehener Teil unserer Feuerwehr. Mit seiner Hilfsbereitschaft, seinem Engagement und seiner kameradschaftlichen Art hat er unser Miteinander geprägt und viele von uns persönlich begleitet. Sein Verlust macht uns mehr als traurig und hinterlässt eine große Lücke in unseren Reihen“, sagte Ortsbrandmeister Kevin Schmidt gegenüber unseren Kameradinnen und Kameraden bei der Übermittlung dieser traurigen Nachricht.
Im August 1979 trat Hans-Joachim Oberbeck im Alter von 16 Jahren in die Freiwillige Feuerwehr ein. Als Mitglied der Gruppe 5 nahm Achim am Einsatzdienst teil. Zuerst noch von der Wache Marstallstraße, ab 1985 im Feuerwehrhaus Okerstraße. Unzählige Male war er immer vorn dabei. Ob als Angriffstrupp oder später als Führungskraft. Sein Wissen und praktische Erfahrungen gab er den Jüngeren mit an die Hand. Nicht nur im Einsatzdienst, sondern später auch als Kreisausbilder für den Lehrgang für angehende Atemschutzgeräteträger bis Dezember 2025. Das war sein Metier. Für die Stadtfeuerwehr war Achim Oberbeck jahrelang in der zentralen Atemschutzwerkstatt tätig. Auch die Atemschutzausbildung war durch ihn vorangetrieben worden. Allein die Ausbildungstage im Brandhaus der „Feuerwehrschule“ in Celle (heute Niedersächsisches Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz) wurden von Achim organisiert.
Ob als Gruppenführer der Gruppe 5, als Gruppenführer der Gefahrgutgruppe oder auch als Zugführer in der Kreisfeuerwehrbereitschaft und Mitglied der Technischen Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr, viele Jahre waren mit Führungsaufgaben geprägt. Auch als Brandmeister vom Dienst wurde viel Engagement erbracht. Immer mit Rückhalt seiner Frau und seines Sohnes.
Der Oberbrandinspektor Hans-Joachim Oberbeck wurde mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für 40-jährige Dienstzeit ausgezeichnet. Überdies erhielt er Auszeichnungen für die Teilnahme an Hochwassereinsätzen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
In seiner Zeit als Atemschutzgerätewart gab es freitags für das Werkstattteam immer Kuchen. Zuletzt kümmerte sich Achim auch um unser „Café Marstall“ in unserer Teeküche zum Austausch bei Kaffee, Cola und Keksen nach Einsätzen oder einfach so. Ein wesentlicher Beitrag für unsere Kameradschaft.
Wir verlieren einen besonderen Menschen. Wir trauern mit seiner Frau Christiane und seinem Sohn Dennis, der viele Fußstapfen seines Papa´s weiterführt. Danke Achim, Ruhe in Frieden.




