Am 9. März tauschten einige Einsatzkräfte der Gefahrgutgruppe der Feuerwehr Goslar ausnahmsweise einmal Asphalt und Gerätehaus gegen Fliesen und Schwimmbecken: Für eine Gewöhnungs- und Belastungsübung ging es ins Aquantic in Goslar.
Was auf den ersten Blick ein wenig ungewöhnlich wirkt, hat einen sehr praktischen Hintergrund. Bei Einsätzen mit Gefahrstoffen arbeiten Feuerwehrleute häufig in sogenannten Chemikalienschutzanzügen. Diese Spezialanzüge schützen zuverlässig vor gefährlichen Stoffen, bringen aber auch ihre eigenen Herausforderungen mit sich: Sie sind schwer, schränken die Beweglichkeit ein und lassen die körperliche Belastung schnell ansteigen. Umso wichtiger ist es, regelmäßig unter realistischen Bedingungen zu trainieren und Vertrauen in Technik und Material zu gewinnen.
Genau dafür bot das Schwimmbecken ideale Voraussetzungen. Die Einsatzkräfte nutzten die Gelegenheit, um ihre Schutzanzüge einer Dichtheitsprobe zu unterziehen. Im Wasser lassen sich selbst kleinste Undichtigkeiten zuverlässig erkennen – eine wichtige Voraussetzung, damit die Anzüge im Ernstfall ihre Schutzfunktion vollständig erfüllen. Gleichzeitig konnten sich die Teilnehmer erneut an das Arbeiten unter den besonderen Bedingungen im Chemikalienschutzanzug gewöhnen.
Zwischen konzentrierter Arbeit, technischem Austausch und dem einen oder anderen augenzwinkernden Moment wurde deutlich, wie wichtig solche Übungen für die Einsatzroutine sind. Jede Erfahrung unter realitätsnahen Bedingungen stärkt die Sicherheit im späteren Einsatz.
Ein besonderer Dank gilt @aquantic_goslar, das diese Übung unkompliziert ermöglicht hat und damit einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der Feuerwehr leistet.
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