Am Abend des 30. August 2025, direkt nach dem Tag der offenen Tür, stand für die Feuerwehr Goslar noch ein weiterer Höhepunkt an: die Verabschiedung von Ortsbrandmeister Udo Löprich nach sechs Jahren Amtszeit.
Lange war die Veranstaltung vorbereitet worden – und zwar in zahlreichen geheimen Sitzungen. Kurz vor 19 Uhr wurde Udo schließlich zu Hause abgeholt, stilecht mit dem ihm in den letzten zwei Jahren besonders ans Herz gewachsenen Feuerwehr-Dienst-Polo. Auf dem Weg zur Feuerwache reihten sich sämtliche Fahrzeuge der Löschzüge und des Rüstzuges in den Konvoi ein. Mit Blaulicht und Martinshorn ging es zur Wache, wo ihn seine Kameradinnen und Kameraden, Vertreter der Feuerwehren des Stadtverbandes, Delegationen aus den Partnergemeinden im Ausland, enge Weggefährten sowie Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner in Empfang nahmen.
In kurzen und pointierten Redebeiträgen wurde das Wirken von Udo Löprich gewürdigt. Immer wieder betonten die Laudatoren seine Zuverlässigkeit, seine Durchsetzungskraft und sein unermüdliches Engagement. Dass er dabei auch ein „charmanter Dickkopf“ und manchmal ein kleiner „Hitzkopf“ gewesen sei, verschwieg niemand – im Gegenteil, genau diese Eigenschaften machten ihn so zielstrebig, erfolgreich und menschlich.
Auch kleine Überraschungen durften nicht fehlen: Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner überreichte ihm einen Feuerlöscher mit besonderem Inhalt – für schwierige Zeiten oder vielleicht auch für die besonders guten Momente.
Seit 1988 ist Udo Löprich Mitglied der Ortsfeuerwehr Goslar. Unter seiner Führung wurde die Wehr in vielen Bereichen weiterentwickelt und für die Zukunft gestärkt. Mit der Übernahme des Amtes des Kreisbrandmeisters wird er seine Erfahrung nun in einem noch größeren Verantwortungsbereich einbringen.
Zum Abschluss bedankte sich Udo bei allen Wegbegleitern für die Zusammenarbeit. Die Gäste dankten es ihm mit Standing Ovations – und so endete ein Tag, der für die Feuerwehr Goslar gleich doppelt besonders war: Ein gelungener Tag der offenen Tür am Vormittag und Nachmittag – und ein würdiger Abschied am Abend.
Text und Fotos Michel Langlotz













