Datum: 30. März 2026 um 19:57 Uhr
Einsatzart: Personensuche
Einheiten und Fahrzeuge:
- ELW 1 Widder, GW-Technik, MTF
Einsatzbericht:
Ein größerer Sucheinsatz beschäftigte am Sonntagabend, den 30. März 2026, zahlreiche Einsatzkräfte im Bereich Clausthal-Zellerfeld. Auf Anforderung der Polizei unterstützte die Feuerwehr Goslar im Rahmen der Amtshilfe bei der Suche nach einer vermissten Person, die sich in einer persönlichen Notlage befand.
Schnell wurde deutlich, dass es sich um ein weitläufiges und anspruchsvolles Suchgebiet handelte. Neben mehreren Feuerwehren und Organisationen waren auch die Drohneneinheiten sowie die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Goslar in die Lage eingebunden. Die Feuerwehr Goslar war dabei mit zwei Drohnen im Einsatz. Die Feuerwehr Lengde, die organisatorisch mit dieser Einheit verbunden ist, wurde aus einsatztaktischen Gründen im Bereich des Bocksbergs in Hahnenklee eingesetzt.
Die Drohneneinheiten übernahmen die strukturierte Absuche größerer Flächen aus der Luft. Mithilfe von Wärmebildtechnik konnten auch schwer einsehbare Bereiche, Waldränder und Freiflächen effizient kontrolliert werden. Parallel dazu wurden die abgeflogenen Suchgebiete digital dokumentiert und als Lagekarte fortgeschrieben, um Überschneidungen zu vermeiden und eine lückenlose Abdeckung sicherzustellen. Verdachtsmomente, etwa auffällige Wärmesignaturen, wurden gezielt überprüft und an die bodengebundenen Kräfte weitergegeben.
Die Suchräume erstreckten sich unter anderem über den Bereich des Bocksbergs, rund um den Eulenspiegler Teich, den Kugelbaum sowie das Umfeld von Ebereschenweg und Ahornweg. Darüber hinaus wurden Bereiche wie Robinsonspielplatz, Ringerhalde, Auerhahnweg, Alte Harzstraße, Eselsberg, Kurpark und Hüttenteich systematisch abgesucht.
Parallel dazu kamen die Rettungshunde der Feuerwehr Goslar zur Flächensuche zum Einsatz. In enger Abstimmung mit der Einsatzleitung arbeiteten sich die Teams durch unterschiedliche Geländeabschnitte, insbesondere in bewaldeten und schwer zugänglichen Bereichen. Um die Leistungsfähigkeit der Hunde zu erhalten, wurden die Suchmaßnahmen abschnittsweise durchgeführt und die Teams nach Pausen erneut in andere Suchräume entsandt.
Durch das abgestimmte Zusammenspiel aus luftgestützter Erkundung und bodengebundener Suche konnten große Bereiche strukturiert und effizient abgearbeitet werden.
Für die Feuerwehr wurde der Einsatz nach mehreren Stunden in der Nacht gegen 1:13 Uhr zunächst beendet. Zu diesem Zeitpunkt war noch offen, ob die Maßnahmen in den frühen Morgenstunden fortgesetzt werden müssten. Laut einer Mitteilung der Polizei vom 31. März konnte die vermisste Person im weiteren Verlauf der Nacht aufgefunden werden.







