Witterungsbedingt musste unser eigentlich geplanter, monatlicher Drohnendienst kurzfristig umgestellt werden. Starker Regen machte einen regulären Ausbildungsbetrieb im Freien nicht möglich.
Kurzerhand wurde die Fahrzeughalle geräumt und in einen Trainingsparcours umfunktioniert. Zwischen Pylonen, unter einer Bockleiter und sogar durch einen Schlauchwagen hindurch konnten die Piloten ihre Flugfertigkeiten unter beengten Bedingungen trainieren. Nicht jeder Flug verlief unfallfrei, aber dennoch blieb der gesamte Dienst schadensfrei.
Im Fokus stand diesmal bewusst der Verzicht auf unterstützende Systeme. Durch das Fliegen ohne GPS und Stabilisierung wurde deutlich, wie anspruchsvoll die manuelle Steuerung tatsächlich ist und wie schnell die Belastung für die Piloten steigt.
Zusätzlich wurden zwei Stationen im Außenbereich genutzt, sobald es die Regenpausen zuließen. Der aufkommende Wind erschwerte die Kontrolle der Drohnen erheblich und bot eine realitätsnahe Trainingssituation, um das Halten stabiler Positionen unter widrigen Bedingungen zu üben.
Als besondere Herausforderung stellte sich ein Kamerad der Aufgabe, die Drohne manuell durch die Flure und Umkleidebereiche der Wache zu navigieren, mit Erfolg!
Der Dienst stellte einen weiteren wichtigen Baustein dar, um den sicheren, intuitiven und professionellen Einsatz unserer Drohnentechnik auch unter erschwerten Bedingungen zu festigen. (LM)











