Köln, Sonntagvormittag, kurz vor zehn Uhr. Vor der markanten Silhouette des KölnTurms versammelt sich eine bunte Mischung aus Sportbegeisterten und Feuerwehrangehörigen aus dem gesamten Bundesgebiet – insgesamt mehr als 1.300 Starterinnen und Starter, darunter rund 900 Feuerwehrmitglieder. Das Ziel: 732 Stufen, verteilt auf 40 Etagen, 135 Höhenmeter – Kölns höchstes Bürogebäude in voller Montur zu bezwingen.
Mitten im Feld: vier Teilnehmer aus dem Stadtverband Goslar. Die Feuerwehr Goslar und die Ortsfeuerwehr Jerstedt traten mit zwei Teams an. Für Kevin Diercks und Sven Eisoldt, die alle fünf bisherigen Starts in Köln gemeinsam bestritten haben – der erste 2019, unterbrochen lediglich durch die pandemiebedingte Pause – war es erneut ein vertrauter Wettkampf. Ergänzt wurde das Aufgebot durch Lukas Mann und Felix Hartung von der Feuerwehr Jerstedt, die erstmals gemeinsam in Köln antraten.
Der Ablauf folgt einer bewährten Routine: Die Anreise erfolgte am Samstag, mit Übernachtung in einem Hotel direkt neben dem KölnTurm. Am Sonntagmorgen begann der Tag mit der Abholung der Startunterlagen, später folgte die Vorbereitung der Ausrüstung – Pressluftatmer inklusive. Ein Gruppenfoto auf der Brücke vor dem Turm dokumentierte den Startschuss für den sportlichen Teil.
Der Wettkampf selbst gliederte sich in verschiedene Wertungsklassen. In der Kategorie „Feuerwehr mit Pressluftatmer“ gingen 338 Teams an den Start. In dieser Disziplin belegten Lukas Mann und Felix Hartung einen bemerkenswerten 9. Platz mit einer Zeit von 8:01 Minuten. Das Duo Diercks/Eisoldt erreichte mit 11:29 Minuten Rang 153.
Die Veranstaltung selbst ist nicht nur sportlicher Wettbewerb, sondern auch Treffpunkt der Feuerwehr- und Sportgemeinschaft. Der KölnTurm Treppenlauf gilt inzwischen als fester Termin im Kalender vieler Feuerwehrsportler – auch in Goslar. Die nächste Gelegenheit zum Kräftemessen ist bereits in Sicht: Im Dezember steht für die Goslarer Teilnehmer der „X-Mas Stairrun“ im thüringischen Oberhof auf dem Programm.















