Hinunter zuerst, dann rauf – und das in voller Schutzausrüstung: Der Treppenlauf an der Spitzhaustreppe in Radebeul folgt einem Format, das sich von den meisten Treppenläufen unterscheidet. Beim dritten Austragungsevent des Feuerwehrfitness Dresden e.V. führte die Strecke zunächst 397 Stufen bergab, dann über knapp einen Kilometer ebenes Gelände und schließlich 454 Stufen wieder hinauf – insgesamt rund 182 Höhenmeter, die in einer anderen Reihenfolge als gewohnt in den Beinen landen.
Dazu: Frühlingssonne, sächsische Weinberglandschaft und bei guter Sicht ein Panorama bis hinüber nach Dresden. Schlechtere Kulissen für einen Wettkampftag sind vorstellbar.
Sieben Kameradinnen und Kameraden aus dem Stadtverband Goslar traten an – von der Feuerwehr Goslar, der Ortsfeuerwehr Jerstedt und der Ortsfeuerwehr Astfeld. Alle gingen in voller persönlicher Schutzausrüstung an den Start. Von den rund 100 gestarteten Teams war das schnellste in 7:49 Minuten im Ziel, das langsamste in 28:19 Minuten.
Die Ergebnisse: Lukas Mann und Felix Hartung liefen mit 10:43 Minuten das stärkste Ergebnis des Tages heraus. René Hoppstock und Niklas Rönecke folgten in 12:11 Minuten, Jan Kannengießer und Jonas Schröter in 12:53 Minuten. Sven Eisoldt und Kevin Diercks kamen nach 14:22 Minuten ins Ziel.
Neben dem sportlichen Wettbewerb hatte der Tag noch eine andere Qualität: Hagen und Ronny, den man zuletzt beim X-Mas Stairrun in Oberhof zum ersten Mal persönlich kennengelernt hatte, war auch in Radebeul am Start. Man kam schnell wieder ins Gespräch, feuerte sich gegenseitig an – und erinnerte daran, dass solche Veranstaltungen eben nicht nur Wettkämpfe sind. Mehr zum Veranstalter auf Instagram unter @feuerwehrfitnessdresden sowie auf Facebook als „Feuerwehr Fitness Dresden e.V.“.
Für einige aus dem Team war Radebeul nicht der letzte sportliche Einsatz des Wochenendes – am Folgetag stand in der Heimat der Goslarer Altstadtlauf auf dem Programm.














